Chronik

1925

Firmengründung durch Kaufmann Franz Trabert, geb. 1889 in Geisa, der seine Ausbildung bei Sixtus Etzel in Hilders absolvierte. Damalige Tätigkeitsbereiche:

  • Hufbeschlag, Wagenbau, KFZ-Instandsetzung
  • Vertrieb von landwirtschaftlichen Geräten und Maschinen, die überwiegend noch von Kühen und Pferden gezogen wurden

1952

Umsiedlung der Firma Trabert im letzten Moment vor der Grenzschließung nach Hilders, weil in der sowjetisch besetzten „Ostzone“ durch die Kollektivierung der Landwirtschaft die Geschäftsgrundlage entzogen war. Betriebsgebäude, Inventar und Wohnhaus mit Ladengeschäft von 1938 wurden vom DDR-Regime zwangsenteignet. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft trat Sohn Norbert Trabert, geb. 1927, in die Firma ein.

1956

Neubau von Betriebsstätte, Büro und Wohnhaus in Hilders. Im Wirtschaftsaufschwung der 50er Jahre, der auch die Landwirtschaft beflügelte, erhielt die Firma Trabert die Werksvertretung der „Güldner-Traktorenwerke“ Aschaffenburg mit Reparaturservice und Ersatzteillager. Die ersten 12 bis 15 PS starken „Bulldogs“ wurden in den Anfangsjahren wegen mangelnder Eisenbahnkapazitäten auf eigener Achse von Aschaffenburg durch den Spessart in die Rhön gefahren. Besonderer Dank gebührt dem Landmaschinen-Mechaniker-Meister Erich Hohmann, geb. 1928, der seit seinem 14. Lebensjahr in der Reparatur-Werkstatt tätig war, 1952 mit nach Hilders umsiedelte, mehrere Lehrlinge ausgebildet hat und der Firma über 50 Jahre treu geblieben ist.